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Auszug - Halbjahresbericht zur Haushaltswirtschaft der Stadt Hemmingen im Haushaltsjahr 2019 per Stand 30.06.2019  

17. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 20.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:18 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
392/2019 Halbjahresbericht zur Haushaltswirtschaft der Stadt Hemmingen im Haushaltsjahr 2019 per Stand 30.06.2019
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsdrucksache
Federführend:Service 1.20 - Finanzen   
 
Wortprotokoll

Herr Hatje möchte wissen, was sich in Bezug auf die Zielerreichung bei der EDV-Ausstattung der Schulen geändert hat, da der Bericht bereits vom Juli ist und die Erreichung mit teilweise angegeben ist. Frau Gerwing antwortet, dass ein neuer Medienentwicklungsplan unter Berücksichtigung des DigitalPakts entwickelt wird. Mit den Schulen wurde vereinbart, solange keine neuen Anschaffungen zu tätigen. Das Verfahren ist kompliziert und jede Schule muss einzeln betrachtet werden, dies dauert einige Zeit. Alle Kinder, die eine Hemminger Grundschule nach der 4. Klasse verlassen, sollen den gleichen Stand in der Medienbildung haben.

Herr Hatje erkundigt sich nach dem Ziel, dass 6 Wochenstunden im Ganztag der KGS durch die Jugendpflege abgedeckt werden sollen. Frau Gerwing antwortet, dass die Jugendpflege aktuell nicht mehr im Ganztagsbetrieb der KGS beschäftigt ist. Dafür werden in den 5. und 6. Klassen mehr Sozialprojekte veranstaltet. Die wöchentlichen AGs im Ganztag sind schwer vereinbar mit dem Programm in den Räumen der Jugendpflege und dem Ganztagsprogramm der Grundschulen.

Herr Konze möchte wissen, ob die durchschnittliche Essenszahl im vergangenen Schuljahr tatsächlich nur bei 41 lag. Frau Gerwing antwortet, dass die Zahlen stimmen. Seit kurzem gibt es auch wieder den Mensaauschuss an der KGS. Es wurden schon sehr viele Ansätze ausprobiert, trotzdem sind die Essenszahlen nicht gestiegen. Ein Problem ist auch das Angebot der Teestube. Herr Niemann teilt mit, dass sowohl in der Teestube als auch in der Mensa viele Süßigkeiten gekauft werden. Frau Mack ergänzt, dass auch bereits versucht wurde, gesündere Snacks in der Teestube zu verkaufen. Dies hat jedoch nicht zu einer Erhöhung der Essenszahlen in der Mensa geführt.

Frau Schönamsgruber erkundigt sich, ob der Wechsel zu G9 dabei auch ein Problem sei, weil es dadurch weniger Nachmittagsunterricht gibt. Frau Gerwing  verneint dies. Sie teilt außerdem mit, dass es auch ein pädagogisches Problem ist und die Begleitung der 5. Klassen zum Essen durch die Lehrkräfte auch weniger geworden ist. Frau Wienigk-Andreas teilt mit, dass sie die Erfahrung gemacht hat, dass bei G9 weniger Essen abgenommen wird. Herr Beismann ergänzt, dass Hemmingen hier speziell ist. Es wurde schon viel getan. Wenn gewünscht, könnten Vertreter der KGS in den Ausschuss eingeladen werden. Parallel müsste geguckt werden, wie es an anderen Schulen läuft.

Herr Langner teilt mit, dass die Eltern es befürworten, dass beim Medienentwicklungsplan nicht nach dem Gießkannenprinzip gehandelt wird, sondern dass die spezifischen Bedarfe jeder Schule einzeln betrachtet werden. Er merkt an, dass Ersatzbeschaffungen aber möglich sein müssen und stellt das in Frage. Frau Gerwing erwidert, dass Ersatzbeschaffungen möglich sind. Herr Beismann teilt mit, dass der DigitalPakt ein Sonderprogramm ist. Ersatzbeschaffungen laufen in Eigenverantwortung der Schulen. Das Geld muss aber sinnvoll eingesetzt werden, da noch einige Kosten auf die Stadt zukommen, etwa durch einen erhöhten Personalbedarf sowie durch später zu tätigende Ersatzbeschaffungen für über den DigitalPakt angeschaffte Medien.