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Auszug - Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde  

28. Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt
TOP: Ö 2
Gremium: Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 05.12.2019 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:21 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
 
Wortprotokoll

Herr S. kritisiert den Zustand der Zuwegung zum Mausoleum und fragt, wann mit einer Verbesserung der Wegesituation gerechnet werden kann.

 

Herr Juschkewitz informiert, dass der Betriebshof die Unebenheiten zeitnah, voraussichtlich noch in diesem Jahr, mittels einer Wegefräse beseitigen wird.

 

Herr E. macht darauf aufmerksam, dass die Gullys voller Laub sind. Er befürchtet, dass das Regenwasser, insbesondere im Falle eines Starkregenereignisses, nicht ordnungsgemäß abfließen kann.

 

Herr Juschkewitz berichtet, dass die Kanäle regelmäßig, 2x im Jahr, gereinigt werden. Die nächste Reinigung steht in der 50. KW an.

 

Frau B. merkt an, dass durch die geplante Bebauung im Bereich des Stadtbahnendhaltepunktes an der Weetzener Landstraße und der „Fläche 60“ Versickerungsflächen verloren gehen. Sie möchte in diesem Zusammenhang wissen, welche Maßnahmen in Vorbereitung auf künftig zu erwartende Starkregenereignisse getroffen werden, da der Hemminger Maschgraben schon jetzt an seine Belastungsgrenzen stößt und die Wassermassen nicht mehr aufnehmen kann.

 

Herr Juschkewitz erklärt, dass das Aufstauvolumen des Hemminger Maschgrabens untersucht worden ist. Der Durchlass ist ausreichend. Im Zuge von weiteren Baugebieten müssen zusätzliche Regenrückhaltungen angelegt werden.

 

Herr S. erkundigt sich nach der Oberflächenentwässerung mit Blick auf die zunehmenden Versiegelungen im Bestand.

 

Herr Juschkewitz informiert, dass in Arnum bereits zwei unterirdische Regenrückhaltebecken gebaut worden sind. Für das kommende Jahr sind in Hemmingen-Westerfeld und auch Ohlendorf weitere Maßnahmen geplant.

 

Herr K. zitiert eine Formulierung aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Hemmingen (ISEK). Er möchte wissen, ob die im ISEK mit einem * gekennzeichneten Flächen künftig für eine Bebauung zur Verfügung stehen, wenn entsprechende Hochwasserschutzmaßnahmen ergriffen werden.

 

Herr Schedler klärt auf, dass eine Bebauung auch weiterhin nicht so ohne weiteres möglich ist. Zunächst müsste eine Hochwasserschutzanlage gebaut sein und die Flächen darüber hinaus auch aus dem Überschwemmungsgebiet entlassen worden sein.

 

Herr E. möchte wissen, was die Stadt Hemmingen gegen die zunehmende Versiegelung von Vorgärten im Stadtgebiet unternehmen wird.

 

Herr Schedler teilt mit, dass die Versiegelung von Flächen gesetzlich geregelt ist. Die Überwachung und Ahndung von Baurechtsverstößen obliegt dem Bauaufsichtsamt der Region Hannover. Eine flächendeckende Überprüfung ist durch diese personell nicht leistbar.