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Auszug - DigitalPakt Schule und Medienentwicklungsplan - Sachstand  

18. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 16.01.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:30 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
463/2020 DigitalPakt Schule und Medienentwicklungsplan - Sachstand
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsdrucksache
Federführend:Abteilung 4.40 - Schulen   
 
Wortprotokoll

Frau Gerwing teilt mit, dass das Förderprogramm DigitalPakt bis 2024 läuft und für Hemmingen insgesamt ca. € 920.000,- zur Verfügung stehen. Der neue Medienentwicklungsplan wird Anfang Februar fertig sein und dem Ausschuss in der Sitzung am 4. März vorgestellt.

 

Herr Dingeldey gibt zu bedenken, dass die Entscheidung, ob der Support durch eigene Mitarbeiter/innen erfolgen oder outgesourct werden soll gut überlegt sein muss. Dabei sollten auch die Erfahrungen anderer Schulträger eingeholt und eine mögliche Kooperation mit HannIT geprüft werden. Er begrüßt, dass die Verwaltung mit Sorgfalt vor Eile agiert und betont die Relevanz der Digitalisierung.

 

Frau Steinhoff stellt klar, dass es sich bei den zusätzlich benötigten personellen Ressourcen lediglich vom Umfang her um zwei Vollzeitstellen handelt. HannIT ist eine denkbare Lösung, hierzu wird es Gespräche geben. Aktuell gibt es einen städtischen Mitarbeiter für den Support. Fraglich ist auch, ob weiteres eigenes Personal für diese Aufgabe überhaupt zu finden ist.

 

Herr Schacht-Gaida teilt mit, dass alle das gleiche Problem haben. Das Institut Garbe & Lexis hat viele Vorteile für eine externe Betreuung aufgezeigt. Es gibt viel Bewegung in Fluktuation in dieser Branche. Auch er betont die Wichtigkeit von Sorgfalt in diesem Prozess.

 

Herr Hatje möchte wissen, ob im Zuge der Entwicklung des neuen Medienentwicklungsplan auch der alte Medienentwicklungsplan evaluiert wurde. Frau Gerwing teilt mit, dass dies aktuell nicht geplant ist. Die Fortschreibung erfolgt jedoch durch den gleichen Anbieter. Herr Schacht-Gaida ergänzt, dass sich diese Evaluation quasi aus der Debatte ergibt. Was bei der Entwicklung des alten Medienentwicklungsplans als modern galt, ist es nun schon nicht mehr. Zwar muss der Plan analysiert werden und man kann auch ein gewisses Fazit ziehen, für eine Evaluation ist das Thema aber zu schnelllebig.

 

Herr Hatje gibt zu bedenken, dass es damals schwer gefallen sei, das Geld für die Digitalisierung bereitzustellen und dass es deshalb gut wäre zu wissen, was mit dem Geld gemacht wurde. Frau Steinhoff erwidert, dass ein Großteil des Geldes in die WLAN-Verkabelung geflossen ist, die teurer war als ursprünglich geplant.

 

Herr Langner teilt mit, dass die KGS einen Glasfaser-Anschluss braucht. Frau Mack erwidert, dass die Region Hannover dieses Verfahren für die regionsangehörigen Gemeinden übernimmt. Die Region startet zeitnah mit der Teilnahmeaufforderungr den Vergabeprozess.

 

Herr Langner möchte wissen, wann die ersten Anschaffungen getätigt werden. Frau Steinhoff und Frau Gerwing teilen mit, dass in 2020 noch viel Vorarbeit geleistet werden muss und die eigentlichen Anschaffungen wohl in 2021 erfolgen werden. Herr Schacht-Gaida ergänzt, dass es derzeit schwer zu sagen ist aber so schnell wie möglich erfolgen soll.