?

Ratsinformationssystem

Auszug - Schulwald - Präsentation des Konzepts durch die Projektgruppe der KGS Hemmingen  

22. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 02.12.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:02 - 21:16 Anlass: Sitzung
Raum: Forum der Carl-Friedrich-Gauß-Schule (KGS)
Ort: KGS Hemmingen, Hohe Bünte 4, 30966 Hemmingen
 
Wortprotokoll

Die Projektgruppe der KGS Hemmingen stellt das Konzept des Projekts Schulwald anhand einer Power-Point-Präsentation vor.

 

Die DUH fragt, wie sich die Stiftung Zukunft Wald finanziert.

Frau Hüsing antwortet, dass die Stiftung mit Landesmitteln von 3 Millionen € gegründet wurde. Die Finanzierung der privatrechtlichen Stiftung findet durch Foundraising statt. Privatspender und private Unternehmen rdern die Stiftung mit Spenden.

 

Die CDU fragt, weshalb der Schulwald eingezäunt wird.

Frau Bremer antwortet, dass der Schulwald in den ersten 8 Jahren eingezäunt wird, um diesen vor verbiss durch Wild zu schützen. Frau Hüsing fügt hinzu, dass dies nur vorübergehend ist, bis die Bäume eine gewisse Höhe erreicht haben. Der Zaun müsse danach abgebaut werden, da es in Deutschland nicht erlaubt istlder einzuzäunen.

 

ndnis 90/ Die Grünen fragen, ob der Wald nördlich von der von der Projektgruppe gezeigten Fläche der Stadt Hemmingen gehört.

Herr Schedler antwortet, dass Teile der Fläche der Stadt gehören. Der Erwerb weiterer Flächen sei, so Herr Schedler, aber nicht notwendig um mit dem Projekt zu starten. Da die ausgewählte Fläche der Stadt gehört, kann das Geld, welches für den Kauf geeigneter Flächen angedacht war zum Aufforsten ausgegeben werden. Zudem, so Herr Schedler,sse bezüglich der ausgewählten Fläche mit der Wasserbehörde gesprochen und ggf. eine Genehmigung für das Aufforsten eingeholt werden und eine Anzeige bei der Waldbehörde erfolgen.

 

Die SPD fragt, wie die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler bei dem Projekt aussieht und wie Schülerinnen und Schüler in Zukunft an dem Projekt arbeiten können.

Frau Bremer antwortet, dass die Schülerinnen und Schüler angeleitet werden, bei der Kartierung beteiligt werden, die Bodenproben entnehmen, geeignete Bäume aussuchen etc. Zudem werden die Klassen ein bestimmtes Areal erhalten, welches sie bepflanzen. Es werden auch Schülerinnen- und Schülerscouts ausgebildet, die andere Schülerinnen und Schüler unterstützen und Tipps geben.

In Zukunft, so Frau Hüsing, könnten die Jahrgänge jeweilig einen Baum des Jahres pflanzen oder vielleicht könnte auch das Gebiet erweitert werden.

 

Die DUH fragt, zwischen welchen Parteien die 30-jährigen Verträge geschlossen werden.

Frau Hüsing antwortet, dass die Kooperationsverträge zwischen dem Flächeneigentümer, der Schule und der Stiftung Zukunft Wald geschlossen werden.