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Auszug - Vorstellung der Medienpädagogischen Konzepte  

23. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 14.01.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Forum der Carl-Friedrich-Gauß-Schule (KGS)
Ort: KGS Hemmingen, Hohe Bünte 4, 30966 Hemmingen
 
Wortprotokoll

Herr Wenzel (Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch) stellt die Geschichte, sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die pädagogische Arbeit der Schulen anhand einer Power-Point-Präsentation vor.

 

Herr Loss (Lehrer an der KGS Hemmingen und mobiler medienpädagogischer Berater des NLQ) stellt das Medienpädagogische Konzept der KGS Hemmingen anhand einer Power-Point-Präsentation vor.

 

Die CDU fragt, im Hinblick auf dem im Medienpädagogischen Konzept der KGS Hemmingen genannten WLAN im Aengelände, wo im Außengelände dieses WLAN verfügbar sein sollte.

Herr Loss antwortet, dass die Bereiche, wo sich Schülerinnen und Schüler aufhalten, mit WLAN abgedeckt werden sollten. Herr Loss benennt die Außenbereiche Schulhof und Sportplatz. Eine Ausstattung des späteren Schulwaldes solle auch in Betracht gezogen werden.

 

Der Bürgermeister informiert, dass die Stadt Hemmingen bei der Ausschreibung der Region Hannover zum Ausbau des Glasfasernetzes bleiben wird. Ein neuer Anbieter würde mit der Arbeit neu anfangen, was zu Verzögerungen führen würde. Jetzt sollte, so der Bürgermeister, auf die schnelle Umsetzung gedrängt werden.

Herr Ramhorst und Herr Langner geben an, dass sie mit htp Gespräche geführt haben. Nach Aussagen der htp ergibt sich aus der Ausschreibung der Region keine Verpflichtung der Stadt daran teilzunehmen, bei der htp würden r die Stadt keine Kosten entstehen und die htp bietet eine unverbindliche Prüfung an.

Der Bürgermeister merkt an, dass Gespräche mit der htp bereits stattgefunden haben. Auch die Ausschreibung der Region Hannover sei für die Stadt Hemmingen kostenlos. Außerdem muss sich die Stadt Hemmingen an die rechtlichen Vorgaben eines Vergabeverfahrens halten und kann nicht ohne ein Ausschreibungsverfahren Firmen beauftragen. An dem Verfahren der Region, so der Bürgermeister, wird sich die Stadt halten.

 

Die Partei Bündnis 90/ Die Grünen fragen, ob die Präsentationstechnik auch unabhängig von der Gigabit-Leitung angeschafft werden könnte.

Herr Loss antwortet, dass die Verzögerung der Anschaffung der Präsentationstechnik bauliche Gründe hat. Herr Ceylan fügt hinzu, dass die Präsentationstechnik im Zuge der Förderung durch den DigitalPakt Schule angeschafft werden sollen und die Fördervoraussetzung beinhaltet auch eine Versorgung mit LAN bzw. WLAN.

 

Die CDU fragt, im Hinblick auf das Distanzlernen, ob die Endgeräte aus dem Medienpädagogischen Konzept der KGS Hemmingen eine Kamera haben.

Herr Loss antwortet, dass die Geräte eine Kamera vorne haben, damit die Schülerinnen und Schüler sich bei Online-Meetings sehen können und eine Kamera hinten, damit Video aufgenommen und bearbeitet werden können.

 

Frau Neuber (Schulleitung Grundschule Arnum), Frau Kopp (Schulleitung Grundschule Hiddestorf) und Frau Säumenicht (Stellver. Schulleitung Grundschule Hemmingen-Westerfeld) stellen die Medienpädagogischen Konzepte der Grundschulen anhand einer Power-Point-Psentation vor.

 

Herr Ramhorst fragt wie die KGS Hemmingen auf einen möglichen Ausfall des Netzes reagieren würde.

Herr Loss antwortet, dass wenn das Glasfasernetz da ist, die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls gering ist. Zudem könnten die Endgeräte auch ohne eine WLAN-Verbindung weiterarbeiten.

 

Die SPD fragt, ob die Eltern die Endgeräte für ihre Kinder kaufen müssen.

Herr Loss antwortet, dass es momentan kein besseres Konzept gibt als „Bring your own Device“. Wenn die Geräte durch einen Leihvertrag mit der Schule bezogen werden, zahlen die Eltern 10 bis 15 €r 4 bis 5 Jahre. Die Endgeräte würden wie andere Schulmaterialien (z. B. der Taschenrechner) behandelt und einige Schulmaterialien (z. B. der Atlas) fallen weg.

 

ndnis 90/ Die Grünen fragen, ob der genannte Leihvertrag durch die Eltern eingegangen werden muss, wenn diese Zuhause schon ein Endgerät haben.

Herr Loss antwortet, dass das noch geklärt werden muss.

Herr Ceylan fügt hinzu, dass das Medienpädagogische Konzept der KGS Hemmingen für die nächsten zwei Jahre angelegt ist. Dieses Konzept soll jährlich sowohl pädagogisch als auch technisch evaluiert werden. Eine Einbringung von Geräten, die die Familien bereits Zuhause nutzen, müsse, so Herr Ceylan, mit dem Mobile Device Management abgestimmt werden.