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Auszug - Vortrag der Region Hannover über die Verkehrsuntersuchung Weetzener Landstraße  

14. Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 23.08.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:34 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Vinken (Region Hannover) informiert über die Planungsabsichten der Region Hannover, als zuständige Straßenbaulastträgerin, die Weetzener Landstraße (K 221) zwischen der Einmündung Dorfstraße und dem Kreisverkehr Marie-Curie-Straße/ Alfred-Bentz-Straße umzugestalten. Der Bereich wird in insgesamt 5 Abschnitte unterteilt. Die Planung wird stufenweise umgesetzt. 

 

Herr Dr. Haller (SHP Ingenieure) geht her auf die Planungsziele der Region Hannover ein und zeigt mögliche Handlungsfelder, zum Teil mit Varianten, auf. 

 

Anmerkung zum Protokoll: Eine Zusammenfassung des Vortrages ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Frau Roth fragt nach der Breite der Fahrbahn in den Bereichen, in denen beabsichtigt ist, Schutzstreifen für den Radverkehr anzuordnen.

 

Herr Vinken informiert, dass die Breite der Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen so gewählt ist, dass sich zwei PKWs in der Regel begegnen können. Die Mindestbreite beträgt 4,5 m.  Die Planung der Region Hannover sieht eine Breite von 4,75 m vor.

 

Frau Roth möchte wissen, ob im Kreuzungsbereich der Göttinger Landstraße (B3) ein Radstreifen möglich ist.

 

Herr Vinken antwortet, dass dies von der künftigen Ampelsignalanlage abhängig ist und noch nicht abschließend betrachtet worden ist.

 

Frau Roth fragt weiterhin, ob der Radweg bis zum Real-Markt beidseitig geführt werden kann.

 

Herr Dr. Haller teilt hierzu mit, dass eine beidseitige Radwegeführung grundsätzlich möglich ist. Er gibt aber zu bedenken, dass der Kreisverkehr zu berücksichtigen und zudem mehr Grunderwerb zu tätigen ist.

 

Frau Roth erkundigt sich zudem nach der Möglichkeit, im Bereich des geplanten Büroensembles straßenbegleitende Bäume vorzusehen.

 

Herr Dr. Haller antwortet, dass straßenbegleitende Bäume gepflanzt werden können. Dies setzt allerdings eine entsprechende Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer voraus.

 

Herr Konze fragt, nach dem Kostenträger und ob und ggf. in welchem Umfang die Stadt Hemmingen ein Mitgestaltungsrecht hat.

 

Herr Vinken berichtet, dass die Region Hannover zuständig und somit auch Kostenträger für alle Maßnahmen ist, die den rollenden Verkehr betreffen. Die Kosten die mit dem „fußufigen Verkehr“ einhergehen, verbleiben bei der Stadt. Die Anregungen der Stadt werden, soweit sie umsetzbar und noch im Kostenrahmen sind, berücksichtigt.   

 

Herr Juschkewitz ergänzt, dass sich die Stadt zudem an den Kosten für die Abbiegespur  zur neuen Kindertagesstätte an der Weetzener Landstraße beteiligen muss. Da die Stadt hierzu die Planung ausgelöst hat.

 

Frau Roth möchte wissen, in welchem Zeitraum die Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

 

Herr Vinken informiert, dass einzelne Maßnahmen modular umgestaltet werden können. Einige Maßnahmen können allerdings erst im Zuge des Stadtbahnbaus realisiert werden.

 

Herr Oelker erkundigt sich, ob der geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf der Fläche neben dem Lidl-Markt bei den Planungen berücksichtigt wurde.

 

Herr Vinken antwortet, dass der geplante Neubau über die bereits vorhandene Stichstraße erschlossen werden soll. Eine direkte Anbindung an die Weetzener Landstraße ist nicht vorgesehen.


 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Umgestaltung Weetzener Landstraße (K221) (4579 KB)