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Auszug - Neubau Feuerwehrgerätehaus Hemmingen-Westerfeld/Wilkenburg hier: Vorstellung der Machbarkeitsstudie  

8. Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz
TOP: Ö 8
Gremium: Ausschuss für Feuerschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 21.01.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:25 Anlass: Sitzung
Raum: Feuerwehrhaus Hiddestorf-Ohlendorf
Ort: Feuerwehrgerätehaus Hiddestorf/Ohlendorf
317/2018 Neubau Feuerwehrgerätehaus Hemmingen-Westerfeld/Wilkenburg
hier: Vorstellung der Machbarkeitsstudie
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussdrucksache
Federführend:Abteilung 2.30 - Sicherheit und Ordnung   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Frau Wnendt führt in die Vorlage ein und bittet den Ausschuss um Wortmeldungen. Herr Beismann meldet sich daraufhin zu Wort und benennt die eingeschossige Variante als unkritisch. Als problematischer und mit mehr Diskussiosbedarf sieht er die Fragestellung der Waschmöglichkeit der Fahrzeuge. Er berichtet davon, dass in Gesprächen mit der Feuerwehr Vorbehalte gegen eine Verwendung der Waschhalle auf dem Betriebshof aufgekommen sind. Frau Malina erwidert hierauf, dass die Problematiken bekannt sind und diese insbesondere in dem Benutzen der Waschhalle auch als Unterstellmöglichkeit für die Fahrzeuge vom Betriebshof bestehen. Diese Probleme seien aber durch organisatorische Maßnahmen und weitere Absprachen regelbar.

Herr Bertram führt hierzu an, dass es auch immer die Möglichkeit gibt, wie bisher die Fahrzeuge bei privaten Dienstleistern zu waschen.

Herr Beismann fragt daraufhin, ob nicht die Möglichkeit besteht, eine neue Waschhalle auf dem Betriebshofsgelände zu errichten, die dann groß genug ist um alle Fahrzeuge dort zu waschen. Frau Malina erwidert hierauf, dass dies lediglich die Problematik derglicherweise zu kleinen Waschhalle, nicht aber die organisatorischen Fragestellungen lösen würde.

 

Herr Dr. Falke fragt nach der Nutzungsart der Waschhalle durch die Feuerwehr und ob regelmäßige Waschtage ausreichen, oder ob grundsätzlich nach einem Einsatz gewaschen werden müsse. Herr Heitmann, als mitbetroffener Ortsbrandmeister, antwortet ihm, dass sowohl in regelmäßigen Abständen als auch nach gewissen Einsätzen gewaschen werden müsse und eine Waschhalle aufgrunddessen immer zur Verfügung stehen sste. Das größte Problem aus Sicht der Feuerwehr ist allerdings die Größe der Waschhalle.

Herr Falke erkundigt sich daraufhin, ob eine Erweiterung der Waschhalle möglich sei.

Frau Bösche verneint die Möglichkeit einer Erweiterung auch ein Neubau sei nicht möglich, da hierfür der Platz auf dem Betriebshofsgelände nicht ausreichend sei.

 

Herr Oelker schließt sich grundsätzlich den Ausführungen des Herrn Beismann an und findet die bisherige Situation zum Thema Waschhalle bedenklich. Er ist bestrebt,r alle Beteiligten ein optimales Ergebnis zu erzielen.

 

Herr Falke fragt, ob der Betriebshof das gleiche Problem mit der Waschhalle wie die Feuerwehr hat. Frau Steinhoff führt hierzu aus, dass die Halle für den Bedarf des Betriebshofs ausreicht.

 

Herr Steinmetz meldet sich zu Wort und gibt an, dass die Grünen noch Beratungsbedarf haben. Weiterhin merkt er an, dass der Preis pro Quadratmeter recht hoch sei und bittet diesbezüglich um eine Erklärung. Weiterhin fragt er, ob in der Investitionssumme von 7,5 Millionen Euro bereits eine Photovoltaikanlage eingeplant sei.

 

Herr Schedler führt hierzu aus, dass bereits Kosten für eine Photovoltaikanlage vorgesehen sind, die angegebenen Summen jedoch keiner Kostenschätzungen nach DIN entstammen und Abweichungen möglich und sogar zu erwarten seien. Mithin teilt er mit, dass ein Vergleich mit dem Arnumer Gerätehaus nicht möglich sei, da der Bau für Hemmingen-Westerfeld / Wilkenburg durch die Zusammenführung der Wehren, sowie die Sammlung vieler Stadtfeuerwehrkomponenten deutlich umfangreicher sei. Daher ist der Preisindex höher angesetzt, auch um der Preissteigerung seit Erstellung der Planungen in Arnum gerecht zu werden.

 

Herr Schedler verneint die Frage von Herrn Steinmetz, ob es in der Nähe vergleichbare Bauten dieser Größenordnung gebe.

 

Herr Baxmann erkundigt sich, ob eine Waschhalle an einem Gerätehaus derart verbaut werden könne, dass Feuchtigkeitsschäden am Restgebäude ausgeschlossen sind. Mithin fragt er, falls auf dem Gelände des Betriebshofes kein Platz für eine neue Waschhalle ist, ob sich die Heinrich-Hertz-Straße 23 für einen Waschhallenneubau eignet.

 

Herr Bertram führt hierzu aus, dass die Waschhalle selbstverständlich so gebaut würde, dass die Schäden am übrigen Gebäude ausbleiben, mithin teilt er mit, dass die Heinrich-Hertz-Straße 23 nicht zur Verfügung steht. Herr Schedler pflichtet Herrn Bertram bei, Schäden am Gebäude sind bei einer korrekten Durchführung des Baus durch die Verwendung der Waschhalle ausgeschlossen. Zu separaten Neubauten an anderen Stellen gibt er zu bedenken, dass diese immer teurer werden würden, als eine Waschhalle direkt an ein Bestandsgebäude anzuschließen.

 

Herr Dr. Falke erkundigt sich nach der Möglichkeit die Waschhalle vorzubereiten und ggf. später erst fertig zu stellen, wenn der Bedarf unumgänglich erscheint. Mithin fragt er nach dem akuten Bedarf und der Anzahl der zu waschenden Großfahrzeuge.

 

Herr Schedler gibt an, dass die gesamte Fahrzeughalle vom übrigen Gebäude umschlossen ist und eine nachträgliche Fertigstellung daher nicht möglich sei.

 

Die Menge der Großfahrzeuge beziffert Herr Bertram aktuell auf sieben.

 

Frau Wienigk-Andreas fragt,ob die Waschhalle dann für alle Fahrzeuge der Feuerwehr zur Verfügung stünde. Dies bestätigt Frau Malina.

 

Frau Wnendt bittet den Ausschuss um Abstimmung.

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig