?

Ratsinformationssystem

Vorlage - 338/2018  

Betreff: Zukünftige Vorgehensweise zur Sicherstellung der Amphibienwanderung im Bereich der K 225 u.B3neu / Schreiben des NABU Hannover-Hemmingen
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsdrucksache
Federführend:Abteilung 2.30 - Sicherheit und Ordnung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport und Verkehr Kenntnisnahme
30.01.2019 
12. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur, Sport und Verkehr zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Mit Schreiben vom 17.11.2018 weist die Ortsgruppe Hannover-Hemmingen des NABU-Hannoverscher Vogelschutzverein von 1881 e.V. (im Folgenden: NABU) darauf hin, dass der bisher ehrenamtlich organisierte Auf- und Abbau des Zaunes zum Schutz der Amphibienpopulation an der K 225 (Verbindung Devese-Ohlendorf) ab dem Jahr 2020 aus personellen Gründen nicht mehr geleistet werden kann.

Der NABU hält die Sperrung der jetzigen K 225 zwischen Devese und der Abzweigung zum Café Webstuhl zur Amphibienwanderung im Januar 2020 für dringend erforderlich.

Aus Sicht der Verwaltung ist nicht sichergestellt, dass die K 225 bereits zu Beginn des Jahres 2020 umgestuft ist und die geplanten Sperrmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt bereits umgesetzt sind.

Sofern keine Sperrung vorgenommen werden kann, ist es aus Sicht des NABU zum Schutz der Amphibien dringend erforderlich, wie in den Vorjahren einen Amphibienschutzzaun zu errichten. Die bisher ehrenamtliche und unentgeltliche Unterstützung eines Unternehmens konnte für 2020 allerdings nicht mehr vereinbart werden. Der NABU bittet daher um Unterstützung durch Rat und Verwaltung der Stadt.

Die Straßenbaulast für die bisher nicht abgestufte K 225 obliegt der Region Hannover, vertreten durch die Straßenmeisterei Ronnenberg. Ob eine Unterstützung des NABU durch die Regionsstraßenmeisterei oder u.U. auch durch den städtischen Betriebshof erfolgen kann, wird zu gegebener Zeit geprüft. Derzeit ist nicht absehbar, ob die erforderlichen Personalressourcen zu Jahresbeginn 2020 zur Verfügung stehen.

Der NABU teilte auf Anfrage mit, dass der vorhandene Schutzzaun weiterhin zur Verfügung steht. Somit ist der Erwerb eines neuen Zaunes nicht erforderlich.

Das Schreiben des NABU ist in der Anlage beigefügt.

 


Anlage(n):

Anlage 1 zur DS 338/2018 /NABU-Schreiben

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage 1 zu Drucksache 338-2018 NABU Schreiben (593 KB)