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Ratsinformationssystem

Vorlage - 538/2020  

Betreff: DigitalPakt Schule - Sachstand und Finanzplanung bis 2024
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussdrucksache
Federführend:Abteilung 4.40 - Schulen   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration Vorberatung
14.01.2021 
23. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration (offen)   
Verwaltungsausschuss Vorberatung
Rat der Stadt Hemmingen Entscheidung
25.03.2021    30. Sitzung des Rates der Stadt Hemmingen      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Hemmingen stimmt der Umsetzung und dem Finanzplan 2020 – 2024 des DigitalPakt Schule, gemäß der Anlage 1 und der Anlage 2 der Vorlage 538/ 2020, zu.

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Es ist eine der großen Zukunftsaufgaben, die Schülerinnen und Schüler an den Schulen in Deutschland umfassend auf die Digitalisierung in allen Lebensbereichen vorzubereiten.“, heißt es in der Präambel der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024. Auch die Stadt Hemmingen und die vier Schulen (Carl-Friedrich-Gauß-Schule, Grundschule Hemmingen-Westerfeld, Wäldchenschule Arnum und Grundschule Hiddestorf) arbeiten kontinuierlich an dieser Aufgabe.

Die Schulen haben hierzu medienpädagogische Konzepte ausgearbeitet, in denen sie unter anderem als Ziel formuliert haben die Schülerinnen und Schüler auf das künftige digitale Berufsleben vorzubereiten, den Umgang mit digitalen Medien zu lehren aber auch eine kritische Sichtweise mit Informationen aus dem Internet zu entwickeln.

r die Stadt ergibt sich die Aufgabe, wie sie die Schulen effizient bei der Arbeit an der Erreichung dieser Ziele unterstützen kann. Dabei ergeben sich Fragen zur Errichtung einer IT-Infrastruktur, zur Ausstattung der jeweiligen Schulen und die dadurch entstehenden Kosten.

 

1.      DigitalPakt Schule

Die 2019 beschlossene Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern soll die digitale Bildungsinfrastruktur stärken. Der Fokus des DigitalPakts Schule liegt also bei der Schaffung einer IT-Infrastruktur und einer Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik.

r dieses Vorhaben will der Bund die Länder mit einem Fördervolumen von 5 Milliarden € unterstützen. Die Länder beteiligen sich zusätzlich mit 10 % der Fördersumme an der Verwaltungsvereinbarung. Für das Land Niedersachsen ergibt sich somit ein Fördervolumen von ca. 522 Millionen €, welches auf die jeweiligen Schulträger verteilt wird. Der Stadt Hemmingen, als einem dieser Schulträger, stehen nach dieser Verteilung 914.469,00 € zur Verfügung. Und auch wenn die Schulen die Empfänger der Förderung sind, werden die Gelder vom jeweiligen Schulträger beantragt. Dieser kann die Förderung in einem oder mehreren Förderanträgen bündeln und diese bei der zuständigen Stelle des jeweiligen Bundeslandes einreichen. Bei dem Land Niedersachsen übernimmt die Landesschulbehörde diese Aufgabe.

rderanträge sind spätestens bis zum 16.05.2023 bei der Nds. Landesschulbehörde zu stellen. Die Auszahlungen bewilligter Zuwendungen sind bis zum 31.12.2024 zulässig und Investitionsmaßnahmen sind bis zum 31.12.2025 abzurechnen.

1.1  rderfähig nach dem DigitalPakt Schule

Von der Förderung inbegriffen sind nach § 3 der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, Serverlösungen;
  2. schulisches WLAN;
  3. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (z. B. Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloudangebote), soweit sie im Vergleich zu bestehenden Angeboten pädagogische oder funktionale Vorteile bieten;
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte (z. B. interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte) zum Betrieb in der Schule, mit Ausnahme von Geräten für vorrangig verwaltungsbezogene Funktionen;
  5. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung;
  6. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones), wenn

a)      die Schule über die Infrastruktur, die nach Satz 1 Nummer 1 und 2 förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist und

b)      spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist und

c)      bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte für allgemeinbildende Schulen am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder

aa) 20 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder

bb) 25 000 Euro je einzelner Schule

oder beides nicht überschreiten.[1]

Zusätzlich erwähnt die Verwaltungsvereinbarung noch folgende mögliche Förderungen:

  • Projektvorbereitende und -begleitende Beratungsleistungen, wenn ein unmittelbarer und notwendiger Zusammenhang mit Investitionsmaßnahmen[2]

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur und der IT-Ausstattung in Schulen nennt noch folgende mögliche Förderungen:

  • Leasing von IT-Infrastruktur allerdings nur, wenn es sich um Vollamortisierungsleasing[3] oder Mietkauf handelt und nicht-investive Ausgaben aus den Leasingraten herausgerechnet werden (insbesondere Support, Wartung, Versicherungen, Zinsen) und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ergeben hat, dass Leasing günstiger ist als Kauf.[4]

rderfähig sind zudem Maßnahmen zum Aufbau und zur Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf dem Schulgebäude nach Ziffer 2.1 der Förderrichtlinie u. a. die Herrichtung der geforderten strukturierten Verkabelung nach Anlage 1. Hierzu zählen auch die Verlegung von Kabeln und die Installation von Netzwerkdosen. Sofern ein Funkmast zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur erforderlich ist, wäre dieser ggfs. nach 2.1 oder 2.2 förderfähig. [5]

 

1.2  Zuwendungsvoraussetzungen des DigitalPakt Schule

Die o. g. Förderungen sind an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die entweder in der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024, der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserungen der IT-Infrastruktur und der IT-Ausstattung in den Schulen oder in der dazugehörenden Anlage genannt werden.

Zuwendungsvoraussetzungen sind:

  • Der Schulträger muss die erforderlichen räumlichen und sachlichen Kapazitäten bereitstellen, die eine Nutzung unter modernen Unterrichtsgesichtspunkten ermöglichen.
  • Der Schulträger muss sämtliche Folgekosten (z. B. Betriebskosten, Reparaturkosten etc.) übernehmen, solange die angeschafften Gegenstände in der Schule verwendet werden.
  • Die Maßnahmen sollten nach dem 16. 5. 2019 erfolgt sein. Soweit Maßnahmen vor dem 17. 5. 2019 begonnen wurden, aber noch nicht abgeschlossen sind, können diese gefördert werden, wenn es sich um selbständige, noch nicht begonnene Abschnitte handelt und die Finanzierung dieser Abschnitte gesichert ist.
  • Ein schuleigenes Medienbildungskonzept muss vorliegen, das Aussagen mit Bezug zu beantragten Fördergegenständen enthält (zur Ausstattungsplanung und Internetanbindung, zum pädagogischen Einsatz und zum Erwerb von Medienkompetenz im schuleigenen Curriculum sowie zur bedarfsgerechten Fortbildungsplanung der Lehrkräfte).
  • Vorhaben können nur gefördert werden, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist.
  • Zuwendungen werden nur gewährt, sofern für denselben Zweck Leistungen nach anderen Förderprogrammen zur Förderung der IT-Infrastruktur an Schulen von der Europäischen Union, dem Bund oder dem Land nicht gewährt werden.[6]
  • Der Schulträger verpflichtet sich, die für den Zuwendungszweck erworbenen Ausstattungen bis zum Zeitpunkt der Abschreibung zu verwenden.[7]
  • Zu beschaffende digitale Infrastrukturen sind grundsätzlich technologieoffen, erweiterungs- und anschlussfähig an regionale, landesweite oder länderübergreifende Systeme. Soweit die digitalen Infrastrukturen erst entwickelt werden, sind sie technologieoffen, erweiterungsfähig und auf Interoperabilität hin zu gestalten.[8]

 

 

Abschnitt

Produkt

Anforderungen/ Voraussetzungen

Ausbau der Vernetzung

WLAN

Accesspoints IEE802.11ac

Mehrantennensystem: 3x3 MIMO/ MU-MIMO/ Beamforming

Dualband/ Band Steering

Uplink ins LAN sollte mind. ein Gbit-Uplink sein

Seamless Roaming IEEE 802.11-2011

System-Monitoring - externe Verwaltung aller Accesspoints von einer Stelle

WAN

die höchste am Standort der Schule verfügbare Bandbreite

kostenfreie t@school-Anschluss von 16 Mbit nicht ausreichend

1 Mbit/s pro Benutzer (Grundversorgung) bzw. 2 Mbit/s (Komfortzone)

LAN

CAT5e ist der Minimumstandart

bei Neuverkabelung CAT6 oder CAT7

bei Arbeitsplätzen, die nicht der Arbeitsplatzverkabelung dienen = LWL-Kabel

zwei Doppeldosen pro Klassenraum - eine Doppeldose in 2m Höhe

nach Möglichkeit Switche mit Lüftung - im Klassenraum ohne Lüftung

PC-Arbeitsplatz mit 3 220-Steckdosen und eine Doppeldose

Lehrerarbeitsplatz mit 2 Datendoppeldosen

Lehr-/ Lern-Infrastrukturen

Lernplattformen

soweit diese pädagogische oder funktionale Vorteile bieten

pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen

Portale

Cloud-Angebote

Landesserver

 

digitale Anzeige- Interaktions-geräte

interaktive Tafeln

spezifische fachliche + pädagogische Anforderungen (Medienbildungskonzept)

Displays + Steuerungsgeräte

Aufnahmegeräte

Mobile Endgeräte

Tablets

notwendige Infrastruktur (Ausbau der Vernetzung, Lehr-/ Lern-Infrastrukturen, digitale Anzeige- Interaktionsgeräte) muss vorhanden sein

Laptops

spezifische fachliche + pädagogische Anforderungen (Medienbildungskonzept)

Notebooks

erweiterungs- anschlussfähig an regionale, landesweite, länderübergreifende Systeme sein

Lade- Aufladezubehör

Folgekosten

Betriebskosten

Schulträger trägt Kosten

Wartung/ Reparatur

Ersatz

Personalkosten

Sonstige

Leasing

nur bei Vollamortisierungsleasing bzw. Mietkauf und nicht-investive Ausgaben aus den Leasingraten herausgerechnet Wirtschaftsprüfung hat ergeben Leasing ist günstiger als Kauf

Beratungsleistungen

nur im Zusammenhang mit Ausbau der Vernetzung, Lehr-/ Lern-Infrastrukturen, digitale Anzeige- Interaktions-geräte und  mobile Endgeräte

Fortbildungsangebote für Lehrende

(keine Angaben in den Richtlinien)

Tabelle 1: Maßnahmen und deren Anforderungen und Voraussetzungen nach dem DigitalPakt Schule

 

1.3  Nicht förderfähig nach dem DigitalPakt Schule

Aus der genannten Verwaltungsvereinbarung, den Richtlinien und den Anlagen ergeben sich auch Maßnahmen und Ausstattungen, die nicht förderfähig sind (einige aus der o. g. Tabelle 1).

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten) sowie Kosten für Betrieb, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen sind nicht förderfähig.[9]
  • Schulgebundenen mobile Endgeräte für Lehrende sind nicht förderfähig.[10]
  • Die Beratungskosten für die Erstellung eines Medienbildungskonzeptes an den Schulen sind nicht förderfähig. Die Beratungskosten für den Medienentwicklungsplan beim Schulträger hingegen sind förderfähig.[11]
  • Computerräume mit Desktop PC´s sind nicht förderfähig, ein APC (Arbeitsplatzcomputer) kann förderfähig sein, wenn er z.B. eine CNC-Fräse steuert.[12]
  • rderfähig ist der erneute fachgerechte Verschluss von Brandbarrieren nach deren Öffnung für einen fachgerechten Anschluss der geförderten Ausstattung. Nicht förderfähig sind hingegen allgemeine Brandschutzmaßnahmen. Arbeitssicherheitsmaßnahmen sind in Analogie förderfähig.[13]

 

2.      Lage in der Stadt Hemmingen

2.1  Politische Beschlusslage

Der mit externer Unterstützung des Büros Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch entwickelte Medienentwicklungsplan wurde unter der DS-Nr. 477/2020 vorgestellt und politisch beraten. Der Verwaltungsausschuss (VA) hat am 12.03.2020 die Beschlussfassung empfohlen, für die weitere Umsetzung wurden folgende Schritte benannt:

  • Konzept der erforderlichen Infrastruktur
  • Absprachen der Schulleitungen zum Ausstattungsprogramm
  • Investitionsplan
  • Antragstellung Digitalpakt

 

Der VA und der Rat der Stadt Hemmingen haben dieser Drucksache einstimmig zugestimmt.

 

2.2  Infrastruktur WLAN/ LAN

 

Die durchgeführten Begehungen mit Vertretern einer anderen Fachfirma ergaben, dass in den Gebäuden Sek II, Türmchenschule, Grundschule Hemmingen-Westerfeld und Grundschule Arnum mit geringen Investitionen eine funktionsfähige WLAN bzw. LAN-Verkabelung hergestellt werden kann. Vorhanden sind dort CAT5e Verkabelungen (CAT = Leistungsklassen von Netzwerkkabeln beeinflussen Übertragungsrate), die lt. Aussage der Fachfirma für die Umsetzung des Medienentwicklungsplans im Rahmen des Digitalpaktes ausreichen. Die vorhandenen Access-Points können ebenfalls größtenteils verwendet werden.

 

Die Landesrichtlinie zum Digitalpakt sieht für eine strukturierte Verkabelung/ LAN folgende Anforderungen vor:

Der aktuelle Minimumstandard bei Verkabelung ist CAT5e. Neuverkabelungen sollten in jedem Falle schon in moderneren Standards, mit Übertragungsraten über 1 Gbit/s geführt werden (CAT6 oder CAT7).“

 

In den Gebäuden Sek I (KGS Hemmingen) und Grundschule Hiddestorf sind umfangreichere Arbeiten für die Schaffung einer LAN- und WLAN Infrastruktur erforderlich, die neben der Verkabelung auch neue Serverräume und Access-Points vorsehen.

 

r die Planungsleistungen der erforderlichen Installationen wurden Angebote eingeholt. Bei der KGS Sek I ist mit Planungskosten in der Größenordnung von 180.000 Euro zu rechnen. Für die Grundschule Hiddestorf fallen Planungskosten in Höhe von ca. 35.000 Euro an. Die erforderlichen Haushaltsmittel für die Planungskosten stehen 2020 aus Haushaltsresten des MEP 2020 zur Verfügung. In beiden Fällen ist es erforderlich Vergleichsangebote für die Planungsleistungen einzuholen, eine Europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen ist aber nicht erforderlich. Im Falle der KGS soll das Verfahren noch 2020 beginnen, damit der Auftrag im Februar 2021 vergeben werden kann. Die Auftragsvergabe für die Grundschule Hiddestorf soll im März 2021erfolgen. Die Baukosten für die Verkabelung KGS Sek I in Höhe von 870.000 Euro und für die Grundschule Hiddestorf in Höhe von 125.000 Euro sind im Haushalt 2021 einzuplanen.

 

 

2.3  Beschaffungen

 

Im Medienentwicklungsplan der Stadt Hemmingen steht: „Die Beschaffungen für die Schulen sollten jährlich zwischen Schulträger und Schule abgesprochen werden. Die Jahresbilanzgespräche mit den Schulen dienen vor allem dazu, regelmäßig auf technische und pädagogische Entwicklungen reagieren zu können.“

Verbindliche Vorgaben für die nächsten 4 Jahre zwischen Schulen und Schulträgern zu vereinbaren macht wenig Sinn. Wichtig ist ein definiertes Ausstattungsziel, konkrete Beschaffungen von Geräten sollten gemeinsam in den Jahresgesprächen entschieden werden.

 

 

2.4  Wartung und Support

 

Laut Medienentwicklungsplan gibt es zukünftig 2 Stufen:

 

  1. 1st Level Support: wird von den Personen in den Schulen geleistet. Der First-Level-Support, gilt als erste Anlaufstelle für alle eingehenden Unterstützungsfragen. Diese werden erfasst und bearbeitet. Ziel des Supports ist die Selektion der Probleme und das schnelle Lösen einer möglichst großen Anzahl von Problemen, was durch Zuhilfenahme von Wissensdatenbanken ermöglicht werden kann.
  2. 2nd Level Support: wird von dem Schulträger oder ggf. direkt durch Hersteller und/ oder Service-Anbieter geleistet.

 

Die Inhalte der Levels werden noch in Abstimmung mit dem IT-Dienstleister genauer definiert.

 

2.5  Schulen in Hemmingen

 

Die Basis einer erfolgreichen Integration von digitalen Medien in der Schule ist ein fundiertes pädagogisches Medienbildungskonzept der Schulen. Die Medienkonzepte sind ein wesentlicher Bestandteil des Schulprogramms und somit ein wichtiger Baustein im Schulentwicklungsprozess.

Die Medien sollen die pädagogischen Prozesse unterstützen, d.h. die Medientechnik muss, wenn sie intensiv genutzt werden soll, genau zu den unterrichtlichen Zielen passen.

Die Medienbildungskonzepte aller Schulen liegen vor.

 

2.5.1        KGS Hemmingen/ Ist- und Soll-Ausstattung

Nach den Medienbildungskonzepten der KGS Hemmingen ergibt sich folgende aktuelle Ist-Ausstattung und dem gegenüber die erforderliche Soll-Ausstattung aus der Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch für die Umsetzung der Digitalisierung in den nächsten Jahren. Ein Zeitplan für die Umsetzung ist im Finanzplan der Jahre 2020-2023 ersichtlich

Ist-Ausstattung (Oktober 2020)

Soll-Ausstattung (November 2020)

5 Laptopwagen  (67 Geräte)

10 Klassensätze Tablets (300 Geräte)

5 interaktive Tafeln

300 Zubehör für Tablets

7 Digitale Whiteboards

19 Ladekoffer

8 Dokumentenkameras

71 interaktive Tafeln (+ Zubehör)

7 PCs in Mediothek

4 Displays 75 Zoll

2 Computerräume mit X Arbeitsplätzen

1 Display 98 Zoll

5 Laptops für die Fachbereichsleitungen

19 Dokumentenkamera

 IServ

6 Kamera, Soundsystem für Homeschooling

Niedersächsische Bildungscloud

58 PC´s für Computerräume

 

19 PC´s Lehrarbeitsplätze

 

 4 Air Server

 

 Mobile Device Management-System

 

 Office Software

Tabelle 2: Ist-Ausstattung und Soll-Ausstattung der KGS Hemmingen

 

2.5.2        Grundschule Hemmingen-Westerfeld/ Ist- und Soll- Ausstattung

Nach den Medienbildungskonzepten der Grundschule Hemmingen-Westerfeld ergibt sich folgende aktuelle Ist-Ausstattung und dem gegenüber die erforderliche Soll-Ausstattung aus der Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch für die Umsetzung der Digitalisierung in den nächsten Jahren. Ein Zeitplan für die Umsetzung ist im Finanzplan der Jahre 2020-2023 ersichtlich.

Ist-Ausstattung (Oktober 2020)

Soll-Ausstattung (November 2020)

13 Computer (PC-Raum)

3 Klassensätze Tablets (78 Geräte)

10 Laptops (Laptopwagen)

78 Zubehör für Tablets

4 Laptops für Beamer/ digitale Tafeln

5 Ladekoffer

4 Digitale Whiteboards

78 Notebooks (als Ersatz für den PC-Raum)[14]

4 Beamer

10 Halterung für Tablets

6 Dokumentenkameras

5 interaktive Tafeln

6 Computer für Mitarbeiter

Mobile Device Management-System

2 Medienwagen (Beamer, Laptop, Lautsprecher etc.)

26 Kopfhörer

4 Drucker

4 WeDo - Lego Systembaukästen

Tabelle 3: Ist-Ausstattung und Soll-Ausstattung der Grundschule Hemmingen-Westerfeld

 

2.5.3        Grundschule Arnum/ Ist- und Soll- Ausstattung

Nach den Medienbildungskonzepten der Grundschule Arnum ergibt sich folgende aktuelle Ist-Ausstattung und dem gegenüber die erforderliche Soll-Ausstattung aus der Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch für die Umsetzung der Digitalisierung in den nächsten Jahren. Ein Zeitplan für die Umsetzung ist im Finanzplan der Jahre 2020-2023 ersichtlich.

Ist-Ausstattung (Oktober 2020)

Soll-Ausstattung (November 2020)

16 Computer im PC-Raum

8 Klassensätze Tablets (208 Geräte)

2 Beamer + Leinwand (veraltet)

208 Zubehör für Tablets

3 interaktive Tafeln (+ Zubehör)

13 Ladekoffer

2 mobile Medienkoffer + Netbook, Beamer (veraltet)

1 Beamer (für die Aula)

 

18 interaktive Tafeln

 

16 Halterung für Tablets

 

27 schulgebundene Tablets für Lehrende

 

Mobile Device Management-System

 

4 WeDo - Lego Systembaukästen

Tabelle 4: Ist-Ausstattung und Soll-Ausstattung der Grundschule Arnum

 

2.5.4        Grundschule Hiddestorf/ Ist- und Soll- Ausstattung

Nach den Medienbildungskonzepten der Grundschule Hiddestorf ergibt sich folgende aktuelle Ist-Ausstattung und dem gegenüber die erforderliche Soll-Ausstattung aus der Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch für die Umsetzung der Digitalisierung in den nächsten Jahren. Ein Zeitplan für die Umsetzung ist im Finanzplan der Jahre 2020-2023 ersichtlich.

Ist-Ausstattung (Oktober 2020)

Soll-Ausstattung (November 2020)

1 Computer  Raum mit 10 vernetzte PC-Arbeitsplätze

2 Klassensätze Tablets (52 Geräte)

3 interaktive Tafeln (Klasse 3 und 4)

52 Zubehör für Tablets

1 Dokumentenkamera

4 Ladekoffer

1 Filmausrüstung

2 Dokumentenkameras

1 Laptop zum Schneiden von Filmen

Mobile Device Management-System

 

4 WeDo - Lego Systembaukästen

Tabelle 5: Ist-Ausstattung und Soll-Ausstattung der Grundschule Hiddestorf

 

3.      Finanzen

3.1  Investive Gesamtkosten

 

Nach den bislang vorliegenden Unterlagen (Fachplanung Infrastruktur, Ausstattungsplanung Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch) sind folgende Investitionen pro Schule bekannt:

  • Kosten Administration, Beratungsverträge etc. gehören zu den konsumtiven Kosten und sind daher an dieser Stelle noch nicht aufgeführt
  • Im Plan 2024 sind nach jetzigem Informationsstand keine Zuwendungen aus dem DigitalPakt Schule möglich
  • Die Beratungskosten (Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch für die Ausarbeitung der Medienentwicklungspläne und die Beantragung der Mittel des Förderprogramms Digitalpakt Schule, sowie die Bechtle GmbH für Infrastrukturmaßnahmen) werden durch den Digitalpakt gedeckt. Gezahlt werden diese durch Restmittel aus dem Haushalt 2020. Die Kosten der Beratungen werden zu 50 % auf die KGS Hemmingen und zu 50 % auf die Grundschulen veranschlagt.

 

KGS Hemmingen

Was

GK

Ist 2020

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

Infrastruktur/ Planung/ Baukosten

1.070.000 €

200.000 €

870.000 €

 

 

 

Ausstattung Hardware

643.680 €

-

176.540 €

208.060 €

194.080 €

65.000 €[15]

Beratungskosten

19.000 €

19.000 €

 

 

 

 

Gesamtkosten

1.732.680 €

219.000 €

1.046.540 €

208.060 €

194.080 €

65.000 €

Tabelle 6: Investive Kosten der KGS Hemmingen

 

 

 

Grundschule Hemmingen-Westerfeld

Was

GK

Ist 2020

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

Infrastruktur/ Planung/ Baukosten

25.000 €

25.000 €

 

 

 

 

Ausstattung Hardware[16]

130.963 €

640 €

54.498 €

63.325 €

2.500 €[17]

10.000 €[18]

Beratungskosten

6.300 €

6.300 €

 

 

 

 

Gesamtkosten

162.263 €

31.940 €

54.498 €

63.325 €

2.500 €

10.000 €

Tabelle 7: Investive Kosten der Grundschule Hemmingen-Westerfeld

 

Grundschule Arnum

Was

GK

Ist 2020

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

Infrastruktur/ Planung/ Baukosten

25.000 €

25.000 €

 

 

 

 

Ausstattung Hardware

226.520 €

640 €

127.240 €

60.560 €

9.040 €

29.040 €[19]

Beratungskosten

6.300 €

6.300 €

 

 

 

 

Gesamtkosten

257.820 €

31.940 €

127.240 €

60.560 €

9.040 €

29.040 €

Tabelle 8: Investive Kosten der Grundschule Arnum

 

Grundschule Hiddestorf

Was

GK

Ist  2020

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

Infrastruktur/ Planung/ Baukosten

160.000 €

35.000 €

125.000 €

 

 

 

Ausstattung Hardware

40.580 €

640 €

1.700 €

33.240 €

2.500 €[20]

2.500 €[21]

Beratungskosten

6.300 €

6.300 €

 

 

 

 

Gesamtkosten

206.880 €

41.940 €

126.700 €

33.240 €

2.500 €

2.500 €

Tabelle 9: Investive Kosten der Grundschule Hiddestorf

 

 

3.2  Finanzplanung 2021 2024

 

3.2.1        Investiv 2021 2024

 

Die o. g. investiven Ausgaben der einzelnen Schulen (Gesamtausgaben für die Jahre 2021, 2022, 2023 und 2024) sehen in der Gegenüberstellung zu den Einnahmen aus dem Förderprogramm DigitalPakt Schule wie folgt aus:

Ab dem Jahr 2023 werden Kosten für bestimme Lizenzen, sowie für die Wartung, Reparatur und Instandhaltung erwartet.

 

HHJ

 

KGS Hemmingen

Grundschule H.-W.

Grundschule Arnum

Grundschule Hiddestorf

Gesamt

2021

Zuwendung

160.000 €

45.000 €

130.000 €

3.400 €

338.400 €

Auszahlung

1.046.540 €

54.498 €

127.240 €

126.700 €

1.354.978 €

2022

Zuwendung

200.000 €

30.000 €

50.000 €

70.000 €

350.000 €

Auszahlung

208.060 €

63.325 €

60.560 €

33.240 €

365.185 €

2023

Zuwendung

180.000 €

6.000 €

10.000 €

30.000 €

226.000 €

Auszahlung

194.080 €

2.500 €

9.040 €

2.500 €

208.120 €

2024

Zuwendung

-

-

-

-

-

Auszahlung

65.000 €

10.000 €

29.040 €

2.500 €

106.540 €

Tabelle 10: Investive Gesamtkosten und Zuwendungen aller Schulen

 

 

3.2.2        Einzahlung und Auszahlung des DigitalPakt Schule im Vergleich

 

HHJ

Zuwendung[22]

Auszahlung

Plan 2021

338.400 €

1.354.978 €

Plan 2022

350.000 €

365.185 €

Plan 2023

226.000 €

208.120 €

Plan 2024

-

106.540 €

Gesamtkosten

914.400 €

2.034.823 €

Tabelle 11: Vergleich der Einzahlungen und Auszahlungen

 

 

3.3  Kosten im Ergebnishaushalt

 

3.3.1        Ergebnishaushalt Planung für 2021-2024

 

Die momentan geplanten Aufwendungen bei der Maßnahme des Medienentwicklungsplans im Haushalt sehen wie folgt aus:

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

KGS Hemmingen

15.000 €

15.000 €

15.000 €

15.000 €

GS H.-W.

3.800 €

5.000 €

5.000 €

5.000 €

GS Arnum

4.200 €

6.000 €

6.000 €

6.000 €

GS Hiddestorf

1.800 €

2.200 €  

2.200 €  

2.200 €  

Gesamtkosten

24.800 €

28.200 €

28.200 €

28.200 €

Tabelle 12: Momentanen Aufwendungen des MEP der Schulen

 

 

3.3.2        Ausgabe und Verwaltung

 

Die Verwaltung der Geräte (Ausleihe/ Rückgabe etc.) übernehmen in der KGS Hemmingen die Medienassistenten. Mit zusätzlichen Personalkosten wird nicht gerechnet.

 

3.3.3        Administration

 

Nach dem vorliegenden Medienentwicklungsplan werden insgesamt 3 Vollzeitkräfte für den Support und die Administration benötigt. Aktuell ist eine Vollzeitstelle für die IT-Administration und den Support vorhanden und besetzt. Die momentane Situation von IT-Fachkräften auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt stellt sich problematisch dar. Da etwaige Personalvakanzen kurzfristig nicht überbrückt werden können, ist es geplant, den zusätzlichen Bedarf an die HannIT, als externen Dienstleister, zu vergeben.

In Höhe der notwendigen Personalkosten bei einer Vollkostenbetrachtung wird von Support- und Administrationskosten in Höhe von 185.000 € ausgegangen nach Vollausstattung. Die konkreten Kosten werden erst nach Auftragserteilung feststehen.

 

Je nach Ausstattungsvarianten und Betriebssystem sind Schulungen des vorhandenen IT-Administrators erforderlich. Hierfür sind die Fortbildungskosten zu erhöhen.

 

Kosten der Administration im Ergebnishaushalt:

 

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

Administration HannIT

185.000

185.000 €

185.000 €

185.000 €

Fortbildung IT Stadt

5.000 €

5.000 €

 

 

Kosten Wartung und Reparatur[23]

5.000 €

10.000 €

10.000 €

10.000 €

Gesamtkosten

195.000 €

200.000 €

195.000 €

195.000 €

Tabelle 13: Administrationskosten

 

3.3.4        Ergebnishaushalt der Schulen

 

KGS Hemmingen

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

GVG bis 1.000 €

15.000 €

15.000 €

15.000 €

15.000 €

Administration

92.500 €

92.500 €

92.500 €

92.500 €

Fortbildung IT Stadt

2.500 €

2.500 €

 

 

Kosten Wartung und Reparatur[24]

2.500 €

5.000 €

5.000 €

5.000 €

Kosten für Ersatz[25]

58.000 €

58.000 €

58.000 €

58.000  €

Gesamtkosten

170.500 €

173.000 €

170.500 €

170.500 €

Tabelle 14: Kosten der KGS Hemmingen im Ergebnishauhalt

 

Grundschule Hemmingen-Westerfeld

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

GVG bis 1.000 €

3.800 €

5.000 €

5.000 €

5.000 €

Administration

31.250 €

31.250 €

31.250 €

31.250 €

Fortbildung IT Stadt

1.000 €

1.000 €

 

 

Kosten Wartung und Reparatur[26]

1.000 €

2.000 €

2.000 €

2.000 €

Kosten für Ersatz[27]

11.000 €

11.000 €

11.000 €

11.000 €

Kosten für MDM[28]

 

375,00 €

375,00 €

375,00 €

Gesamtkosten

48.050 €

50.625 €

49.625 €

49.625 €

Tabelle 15: Kosten der Grundschule Hemmingen-Westerfeld im Ergebnishauhalt

 

Grundschule Arnum

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

GVG bis 1.000 €

4.200 €

6.000 €

6.000 €

6.000 €

Administration

31.250 €

31.250 €

31.250 €

31.250 €

Fortbildung IT Stadt

1.000 €

1.000 €

 

 

Kosten Wartung und Reparatur[29]

1.000 €

2.000 €

2.000 €

2.000 €

Kosten für Ersatz[30]

19.000 €

19.000 €

19.000 €

19.000 €

Gesamtkosten

56.450 €

59.250 €

58.250 €

58.250 €

Tabelle 16: Kosten der Grundschule Arnum im Ergebnishauhalt

 

Grundschule Hiddestorf

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

GVG bis 1.000 €

1.800 €

2.200 €  

2.200 €  

2.200 €  

Administration

30.000 €

30.000 €

30.000 €

30.000 €

Fortbildung IT Stadt

500 €

500 €

 

 

Kosten Wartung und Reparatur[31]

500 €

1.000 €

1.000 €

1.000 €

Kosten für Ersatz[32]

5.000 €

5.000 €

5.000 €

5.000 €

Kosten für MDM[33]

 

260,00 €

260,00 €

260,00 €

Gesamtkosten

37.800 €

38.960 €

38.460 €

38.460 €

Tabelle 17: Kosten der Grundschule Hiddestorf im Ergebnishauhalt

 

Gesamtkosten der Schulen im Ergebnishaushalt

 

Plan 2021

Plan 2022

Plan 2023

Plan 2024

KGS Hemmingen

170.500 €

173.000 €

170.500 €

170.500 €

GS Hemmingen-Westerfeld

48.050 €

50.625 €

49.625 €

49.625 €

Grundschule Arnum

56.450 €

59.250 €

58.250 €

58.250 €

Grundschule Hiddestorf

37.800 €

38.960 €

38.460 €

38.460 €

Gesamtkosten

312.800 €

321.835 €

316.835 €

316.835 €

 

 

 

 

 

Abschreibung DigitalPakt Schule[34]

270.996 €

344.033 €

385.657 €

406.965 €

Erträge aus Zuwendung[35]

68.000 €

138.000 €

183.000 €

183.000 €

 

 

 

 

 

Belastung des Ergebnishaushalts

515.796 €

527.868 €

519.492 €

540.800 €

Tabelle 18: Gesamtkosten der Schulen im Ergebnishauhalt

 

 

4.      Weiteres Vorgehen

 

Die o. a. Ausführungen machen deutlich, dass die tatsächlichen Kosten der Medienentwicklung entsprechend des Digitalpaktes erheblich über den bisher haushaltsrechtlich veranschlagten Kosten liegen und den Förderbetrag nach dem Digitalpakt bei weitem übersteigen werden.

 

Um in den kommenden Jahren die entsprechenden Aufträge auslösen zu können, sind die Haushaltsansätze anzupassen.

 

Zeitplan:

1)      Die Einholung der Angebote für die Planung der erforderlichen Installationen. Für die KGS Sek I und für die Grundschule Hiddestorf ist es erforderlich Vergleichsangebote für die Planungsleistungen einzuholen, eine Europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen ist aber nicht erforderlich. Im Falle der KGS soll das Verfahren noch 2020 beginnen, damit der Auftrag im Februar 2021 vergeben werden kann. Für die Grundschule Hiddestorf kann dies spätestens im März 2021 erfolgen.

2)      Sobald ein konkretes Angebot zum Ausbau der Infrastruktur vorliegt wird mit der Beantragung der Fördermittel gestartet.

3)      In der KGS Hemmingen (SEK II-Gebäude)/ Türmchenschule / Grundschule Arnum und Grundschule Hemmingen-Westerfeld wird sukzessiv die Beschaffung der Ausstattung umgesetzt.

 

 

 

 


[1]Vgl. § 3 Abs. 1 Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024.

[2]Vgl. § 3 Abs. 4 Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024.

[3]Bei der Vollamortisation wird der Kaufpreis während der Laufzeit des Leasingvertrages vollständig getilgt und das geleaste Gut geht am Ende in das Eigentum des Leasingnehmers über.

[4]Vgl. Punkt 2.7 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur und der IT-Ausstattung in Schulen.

[5]Nach E-Mail-Angabe der niedersächsischen Landesschulbehörde.

[6]Vgl. Punkt 4 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur und der IT-Ausstattung in Schulen.

[7]Vgl. Punkt 6.2 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur und der IT-Ausstattung in Schulen.

[8]Vgl. § 3 Abs. 1 S. 4 Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024.

[9]Vgl. § 3 Abs. 4 S. 3 Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024.

[10]Nach Aussage von der niedersächsischen Landesschulbehörde.

[12]Vgl. Nds. Kultusministerium: FAQs zum Antragswesen. URL: https://digitaleschule.niedersachsen.de/startseite/faqs/faqs_antragswesen/faqs-zum-antragswesen-179333.html. Abgerufen am 26.11.2020.

[14] Die Schule möchte 78 Notebooks. Die Stadt Hemmingen hat der Grundschule Hemmingen-Westerfeld die Vorgabe gemacht 26 Notebooks zu nehmen, da die IT der Stadt Hemmingen 78 Notebooks mit der momentanen Besetzung der IT nicht administrieren kann.

[15] Beinhaltet geschätzte Kosten für Ersatzbeschaffung und Mobile Device Management.

[16] Einberechnet sind die Kosten für 78 Notebooks. Die Grundschule Hemmingen-Westerfeld gibt an mit 78 Notebooks arbeiten zu wollen. Die Stadt wollte die Schule mit 26 Notebooks ausstatten. Die Kosten der Ausstattung für den Plan 2021 würden bei 26 Notebooks auf 24.338 € sinken und die Gesamtkosten bei der Grundschule Hemmingen-Westerfeld auf 132.103 € sinken.

[17] Geschätzte Kosten für Ersatzbeschaffung.

[18] Geschätzte Kosten für Ersatzbeschaffung.

[19] Beinhaltet geschätzte Kosten für Ersatzbeschaffung und Mobile Device Management.

[20] Geschätzte Kosten für Ersatzbeschaffung.

[21] Geschätzte Kosten für Ersatzbeschaffung.

[22] Die Zuwendung aus dem DigitalPakt Schule werden komplett für den Infrastrukturausbau verwendet.

[23] Der Ansatz der Kosten ist ein Schätzwert und prozentual zu den Investitionen. Konkrete Daten liegen noch nicht vor.

[24] Prozentual zu den Investitionskosten (10 %).

[25] Prozentual zur Ausstattungssumme der Hardware (10%).

[26] Prozentual zu den Investitionskosten (10%).

[27] Prozentual zur Ausstattungssumme der Hardware (10%).

[28] Ergebnishauhalt, da unter 1.000 €.

[29] Prozentual zu den Investitionskosten (10%).

[30] Prozentual zur Ausstattungssumme der Hardware (10%).

[31] Prozentual zu den Investitionskosten (10%).

[32] Prozentual zur Ausstattungssumme der Hardware (10%).

[33] Ergebnishauhalt, da unter 1.000 €.

[34] Die Abschreibungen der Auszahlung der Kosten im Finanzhaushalt wurden auf 5 Jahre verteilt. Eine genauere Überprüfung der Abschreibungsdauer wird noch erfolgen.

[35] Die Erträge aus der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 wurden auf 5 Jahre verteilt. Eine genauere Überprüfung der Ertragsdauer wird noch erfolgen.

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Finanz. Auswirkungen:

 

 


 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage(n):

Anlage 1 zur Beschlussdrucksache 538/ 2020: Investitionsmaßnahmen DigitalPakt Schule (Inv.M.Nrn. 2110010106/ 2180010006), Beträge in [€]

Anlage 2 zur Beschlussdrucksache 538/ 2020: Erträge/ Aufwendungen durch den Digitalpakt in den Schulen, Beträge in [€]

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage 1 zur Beschlussdrucksache 538/ 2020: Investitionsmaßnahmen DigitalPakt Schule (Inv.M.Nrn. 2110010106/ 2180010006), Beträge in [€] (451 KB)      
Anlage 2 2 Anlage 2 zur Beschlussdrucksache 538/ 2020: Erträge/ Aufwendungen durch den Digitalpakt in den Schulen, Beträge in [€] (401 KB)