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 Kindergarten WilkenburgStandort anzeigenVisitenkarteDicken Riede 1 30966 Hemmingen Telefon: 0511 412574Alle Kontaktdaten »

Informationen

Für die folgenden Inhalte ist die/der oben genannte Firma/Institution/Gemeinschaft/Verein verantwortlich.

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Kindergarten Wilkenburg
Branchen/Rubriken: Kinderbetreuung

Anschrift:

Dicken Riede 1
30966 Hemmingen

Kontakt:

Birgit Baxmann
Telefon: 0511 412574
E-Mail:

Öffnungszeiten:

7.30 bis 16 Uhr (freitags bis 15 Uhr)

Beschreibung:

Herzlich willkommen im Kindergarten Wilkenburg! Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Einrichtung interessieren. Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gern persönlich zur Verfügung. Vereinbaren Sie doch einfach einen Termin.

 

Unser Leitbild

 

„Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.“

-Jean Paul-

 

In unserem Kindergarten werden 25 Kinder in einer Altersgemischten Gruppe von drei bis sechs Jahren betreut. Sie lernen voneinander und bereichern sich dadurch gegenseitig.

Wir betrachten unsere Arbeit als Begleitung der Erziehungsarbeit in den Familien.

Wir möchten, dass sich die Kinder in einer liebevollen, harmonischen Atmosphäre wohl und geborgen fühlen, so dass sich stabile, tragfähige Bindungen ergeben und sich positive Beziehungen untereinander entwickeln können.

Das schafft Vertrauen zwischen den Eltern, ihren Kindern und uns, welches eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass der Kindergarten zu einer Entwicklungsfördernden Lern- und Erfahrungswelt wird. Keine Bildung ohne Bindung!

Miteinander leben und voneinander lernen ist dabei unser Prinzip!

Dabei begegnen wir uns in mitmenschlicher Weise, wertschätzend, sind offen, tolerant und akzeptieren die Individualität jedes Einzelnen.

In Kooperation mit den Familien versuchen wir stets das Beste zum Wohle für alle Beteiligten, insbesondere aber für die Kinder, was individuell sehr unterschiedlich sein kann, zu erreichen.

Wir nehmen Ihre Kinder in ihrer Einzigartigkeit an und begleiten sie auf dem Weg ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Unsere Aufgabe besteht u. a. darin, gute Rahmenbedingungen, d. h. ein anregendes Lernumfeld zu schaffen, Impulse, Hilfestellung und Strukturen zur Orientierung zu geben und somit auch Schutz und Sicherheit zu gewährleisten.

Allein oder in Interaktion mit anderen Kindern oder auch Erwachsenen erwerben und erweitern die Kinder ihre Fähigkeiten in vielen unterschiedlichen Bereichen.

Das ist umso effektiver und nachhaltiger, wenn es selbst bestimmt, ganzheitlich und aus eigenem Antrieb geschieht.

Mit unserer Unterstützung können sie auf spielerische Weise Handlungsstrategien entwickeln, die sie handlungsfähig machen.

Durch die so erworbene Selbstständigkeit entwickeln sie ein gesundes Selbstbewusstsein, was sie zu starken Persönlichkeiten reifen lässt.

Ihre Kinder erwerben im Kindergarten also zahlreiche Grundlagen, die für einen guten Start ins selbstständige Leben unerlässlich sind.

Das Wesentliche dabei ist für uns aber, dass die Kinder all diese Erfahrungen im intensiven und lustvollen Spiel erwerben, denn Spielen ist die elementarste Form des Lernens und dabei vor allem viel Spaß, Vergnügen und Lebensfreude empfinden.

 

Personal

Im Kindergarten sind drei pädagogische Fachkräfte beschäftigt.

Um die Qualität der pädagogischen Arbeit zu gewährleisten, nehmen sie regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil.

Gelegentlich bieten wir Praktikanten die Möglichkeit, Einblick in das Berufsfeld zu nehmen.

Bei Urlaub, Krankheit oder Fortbildung einer Kollegin stehen uns Vertretungskräfte zur Verfügung.

 

 

Räumlichkeiten

Der Kindergarten verfügt über einen großzügigen Gruppenraum mit einer integrierten Kinderküche und einer Hochebene.

Ein Waschraum mit kindgerechten Toiletten schließt sich an.

Neben Behinderten-, Gäste- und Mitarbeitertoiletten gibt es noch eine Küche, ein Büro, einen Flur mit Kindergarderoben, sowie einen großzügigen Mehrzweckraum.

Diesen nutzen wir für Kleingruppenarbeit und für Bewegungsangebote.

Durch ein Raumteilverfahren entstehen zusätzlich unterschiedliche Funktionsecken, beispielsweise ein Bauteppich, ein Kreativbereich oder eine Leseecke.

 

Außengelände

Zum Kindergarten gehört ein großzügiges Außengelände, umgeben von Büschen und Hecken, die zum Spielen und Verstecken einladen.

Zum Garten gehören ein geräumiger Sandkasten, Spielhäuser und kindgerechte Spielgeräte, die dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht werden.

Für die gemeinsame Gartenarbeit mit den Kindern steht uns ein Beet zur Verfügung.

 

Aufnahme und Eingewöhnung

Die Aufnahme eines Kindes erfolgt zum Beginn des neuen Kindergartenjahres, zum 01.08. oder zum 01. oder 16. des Monats, der auf den 3. Geburtstag folgt.

Vor der Aufnahme führen wir mit den Eltern ein intensives Gespräch über den Entwicklungsstand des Kindes, Besonderheiten in der Familie, evtl. Krankheiten, Allergien, etc.

Wir informieren über unsere konzeptionelle Arbeit und regeln alle notwendigen Formalitäten, wie z. B. Gebühren, Aufsichtspflicht, Abholberechtigte und klären, was das Kind im Kindergarten benötigt.

Darüber hinaus belehren wir die Eltern über das Verhalten im Krankheitsfall.

Wir ermöglichen den Familien, die Einrichtung vor der Aufnahme zu besuchen.

Damit jedes Kind einen guten Start in den Kindergarten erlebt und sich wohl fühlt, ist eine behutsame Eingewöhnung, je nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes, notwendig.

Das bedeutet, dass es in den ersten Tagen möglicherweise nur für kurze Zeiträume zu uns gebracht wird. Diese Zeitspanne kann dann täglich ausgedehnt werden.

Es ist wichtig, dass die Eltern besonders in dieser ersten Zeit schnell erreichbar sind und ihr Kind dadurch Verlässlichkeit erfährt.

 

Unser Tagesablauf

Unser Kindergarten ist von montags bis donnerstags in der Zeit von 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet.

Wir strukturieren den Tag, um den Kindern Orientierung und Halt zu geben.

Durch immer wieder kehrende Rituale erleben sie Beständigkeit, die ihnen Sicherheit vermittelt und so emotionale Bindungen zu uns und den anderen Kindern ermöglicht.

Damit sich das Kind problemlos in das Gruppengeschehen einfügen kann, wird es bis spätestens 09:00 Uhr in den Kindergarten gebracht.

Bis ca. 10.00 Uhr findet das so genannte Freispiel statt, d.h. die Kinder können sich in den verschiedenen Bereichen des Gruppenraumes mit unterschiedlichen Kindern und Materialien beschäftigen, so wie es ihren Bedürfnissen entspricht. Beispielsweise können Sie in der Puppenecke Rollenspiele, wie z. B. Kaufladen, Krankenhaus oder Schule spielen. Oder sie führen Experimente zu verschiedenen Themen durch.

Unsere Aufgabe besteht u. a. darin, die entsprechenden Materialien bereit zu stellen, Impulse zu geben, bei Bedarf zu unterstützen und das Verhalten der Kinder genau zu beobachten.

Die meisten Spielmaterialien im Gruppenraum werden von Zeit zu Zeit ausgetauscht, um den Kindern wieder neue Anregungen zu vermitteln. So stehen den Kindern vielfältige Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Sie können sich z. B. in der Leseecke Bilderbücher anschauen oder sich von uns etwas vorlesen lassen.

Ebenso verfügen wir über einen schönen Bauplatz, wo die Kinder mit unterschiedlichen

Baumaterialien, Holzbausteinen, Ostheimer Holzfiguren, einen Bauernhof, Zootieren, etc. Landschaften und Objekte kreativ gestalten und damit spielen können.

Es gibt einen Bereich zum Spielen mit LEGO und eine großzügige Kreativecke. Dort finden sie Papier, verschiedene Stifte, Klebstoff, Scheren, Tuschfarben, Knete und vieles mehr.

Die Kinder können auch einfache Musikinstrumente ausprobieren oder die älteren Kinder„Schlaumäuse“, ein Computerprogramm zur Förderung der Sprachentwicklung, spielen.

Während des Freispiels finden auch gezielte Angebote zu den verschiedenen Bildungsbereichen statt, beispielsweise eine Werkarbeit, ein Experiment oder ein Bastelangebot, auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes zugeschnitten.

Die älteren Kinder arbeiten auch schon einmal über einen längeren Zeitraum an einem Werkstück, z. B. an einer Web, - oder Werkarbeit.

Während des gesamten Freispiels steht im Küchenbereich immer ein gedeckter Tisch bereit, an dem die Kinder ihr mitgebrachtes Frühstück in Gesellschaft essen können.

Als Getränke bieten wir Mineralwasser, Kräuter, - und Früchtetee und Milch an.

Nachdem die Kinder gegessen haben räumen sie das benutzte Geschirr fort und decken, für die nachfolgenden Kinder neu ein.

Gegen 10.00 Uhr räumen wir gemeinsam auf, gehen zur Toilette und ziehen uns an.

Es ist uns wichtig, das die Kinder dies überwiegend selbstständig tun. Selbstverständlich bieten wir bei Bedarf unsere Hilfe an.

Im Anschluss daran gehen wir, bei fast jedem Wetter in den Garten.

Aus diesem Grund bitten wir darum, den Kindern entsprechende Kleidung bereit zu stellen.

Auch im Außengelände gibt es zahlreiche Spielmöglichkeiten, die von den Kindern gern genutzt werden.

Neben verschiedenen Fahrzeugen, Stelzen, Bällen, Klettermöglichkeiten, Spielhäusern und Schaukeln gibt es eine große Sandkiste mit Eimern, Schaufeln, Baggern, Sandförmchen, Schubkarren und eine Wasserpumpe.

Während viele Kinder im Garten ausgelassen, mit oder ohne Spielzeug, spielen oder herumtoben, ziehen andere Kinder es vor, einfach mit Naturmaterialien, wie Steinchen und Stöcken in den Büschen zu spielen.

Hier haben wir auch die Möglichkeit Kreis, - und Bewegungsspiele durchzuführen.

Nachdem wir gegen 11.20 Uhr alles wieder in die Spielhäuser geräumt haben gehen wir hinein und ziehen uns erst einmal um, waschen die Hände und treffen uns zum Schlusskreis im Gruppenraum.

In gemütlicher Runde lassen wir den Vormittag ausklingen, indem wir singen, spielen Bilderbücher vorlesen oder Geschichten erzählen.

In diesem Kreis besprechen wir auch alles, was aktuell anliegt, Konflikte zwischen den Kindern, als auch Pläne für ein Vorhaben, beispielsweise wie wir ein Fest gestalten.

Besondere Ereignisse, wie z. B. Geburtstage werden auch im Schlusskreis gefeiert.

Nach einem Abschlusslied geht ein Kind an die Tür und „entlässt“ die Kinder, deren Eltern, bzw. Großeltern im Flur schon auf sie warten.

Um 12.00 Uhr, nachdem der Schlusskreis aufgelöst wurde, haben die Kinder, die über die Mittagszeit noch bei uns bleiben, die Möglichkeit zu essen und zu trinken.

Der Kindergarten bietet ein warmes Mittagessen an, welches von einem Caterer angeliefert wird. Ein Teil der Kinder nutzt dieses freiwillige Angebot, während andere Kinder ihr mitgebrachtes Essen zu sich nehmen.

Im Anschluss daran findet wieder ein freies Spiel statt.

Einige Kinder sind nun schon müde und ruhen sich ein wenig aus, vielleicht in der Leseecke, während Andere sich eine neue Spielmöglichkeit suchen.

Während dieser Spielphase haben wir noch einmal die Gelegenheit uns intensiv mit den einzelnen Kindern zu beschäftigen.

Die Kinder genießen es zu dieser eher ruhigen Tageszeit Bilderbücher zu betrachten und Geschichten an zuhören.

An eine kleine „Teepause“ gegen 14.30 Uhr schließt sich noch einmal eine Spielphase im Garten an.

Von dort aus werden die Kinder bis 15.00, bzw. 16.00 Uhr abgeholt.

 

Besonderheiten im Tagesablauf

Wir planen und bereiten unsere tägliche Arbeit intensiv vor. Trotzdem ist es notwendig, auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen und situativ zu handeln. Deshalb behalten wir uns, zum Wohle der Kinder, Änderungen im Tagesgeschehen vor.

Für die älteren Kinder gibt es im letzten Kindergartenjahr ein spezielles Programm, das wir an anderer Stelle noch ausführlich beschreiben.

Aus diesem Grund trennen wir auch regelmäßig den Schlusskreis und bieten für die älteren Kinder separate Angebote, die eher ihrem Entwicklungsstand entsprechen, an.

Beispielsweise lesen wir längere Geschichten mit fortlaufender Handlung oder wir üben ein kleines Theaterstück ein.

 

Sport und Bewegung

An einem Vormittag in der Woche besuchen wir die örtliche Sporthalle zum Turnen. Dort bieten wir vielfältige Bewegungsangebote an, die die Kinder gern annehmen.

Darüber hinaus nutzen wir bei Regenwetter oder bei Bedarf den Bewegungsraum im Kindergarten, um uns in Kleingruppen sportlich zu betätigen.  

 

Sprachförderung

In unserem Kindergarten findet einmal wöchentlich eine Sprachförderung, durch eine Sprachtherapeutin statt. Dieses ist für die betreffenden Familien ein kostenloses Angebot der Stadt Hemmingen.

Kinder im Alter von 3–5 Jahren, die in ihrer Sprachentwicklung Auffälligkeiten zeigen, können von ihr, mit dem Einverständnis der Eltern getestet werden.

Kinder mit leichten Sprachentwicklungsverzögerungen werden bei uns in einer Kleingruppe, auf spielerische Weise gefördert.

Wird bei dem Entwicklungstest eine Sprachstörung diagnostiziert, die eine Therapie erforderlich macht, kann diese nur in einer Fachpraxis durchgeführt werden.

Einmal wöchentlich besucht uns eine Lehrkraft der örtlichen Grundschule, um mit Vorschulkindern, die noch Bedarf an sprachlicher Förderung haben, intensiv zu arbeiten.

 

Gemeinsames Frühstück

Einmal wöchentlich bieten wir, statt des gleitenden Frühstücks ein gemeinsames Frühstück an, was wir mit den Kindern vorbereiten.

Für den Erwerb der Lebensmittel sammeln die Elternvertreter vierteljährlich Geld ein.

Bevor wir gegen 9.30 Uhr frühstücken, findet ein Morgenkreis im Bewegungsraum statt,

wo uns genügend Platz für Kreis, - und Bewegungsspiele zur Verfügung steht.

Das gemeinsame Frühstück erfordert mehr Zeit, so dass wir an diesem Tag bis zum Abholen der ersten Kinder im Garten bleiben. Dort findet dann auch der Schlusskreis, mit Sing - und Bewegungsspielen statt.